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Von Frage-pfote.de · Lesezeit ca. 10 Minuten · Veröffentlicht am 16. Mai 2026
Hundefutter ohne Geflügel: Verträgliche Ernährung für sensible Hunde und Allergiker
Hundefutter ohne Geflügel eignet sich für sensible Hunde, die Huhn, Pute oder Geflügelprotein nicht gut vertragen. Wichtig sind klar deklarierte Zutaten, hochwertige Alternativen wie Lamm, Pferd, Fisch oder Wild sowie der Verzicht auf versteckte Geflügelbestandteile wie Geflügelfett oder Geflügelmehl.
Die Nachfrage nach hochwertigem Hundefutter ohne Geflügel steigt seit Jahren. Immer mehr Hundehalter achten bewusst auf die Zusammensetzung des Futters, weil viele Hunde empfindlich auf bestimmte tierische Proteine reagieren. Besonders Huhn und andere Geflügelbestandteile stehen häufig im Verdacht, Juckreiz, Verdauungsprobleme oder Hautirritationen auszulösen.
Wer nach einem geeigneten Hundefutter ohne Huhn sucht, möchte meistens nicht nur Symptome lindern, sondern langfristig die Gesundheit und Lebensqualität seines Hundes verbessern. Gleichzeitig wächst das Angebot an Monoprotein-Hundefutter, hypoallergenem Futter und getreidefreien Rezepturen ohne Geflügel.
Damit Hundehalter die richtige Entscheidung treffen können, lohnt sich ein genauer Blick auf Inhaltsstoffe, Proteinquellen und Qualitätsmerkmale.
Warum reagieren manche Hunde empfindlich auf Geflügel?
Geflügel ist eine der am häufigsten verwendeten Proteinquellen in Hundefutter. Vor allem Huhn, Pute und Geflügelmehl kommen in vielen Trockenfutter- und Nassfutter-Rezepturen vor. Für die meisten Hunde ist das unproblematisch. Manche Tiere reagieren jedoch empfindlich auf bestimmte Eiweißbestandteile aus Geflügel.
Dabei muss nicht immer eine echte Futtermittelallergie vorliegen. Häufig handelt es sich um eine Futtermittelunverträglichkeit. Der Unterschied ist wichtig: Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Proteine. Bei einer Unverträglichkeit kann der Körper einzelne Bestandteile des Futters schlecht verarbeiten. Die Symptome können sich trotzdem ähneln.
Ein Grund für empfindliche Reaktionen kann die wiederholte Aufnahme derselben Proteinquelle sein. Wenn ein Hund über lange Zeit Futter mit Huhn oder Geflügelbestandteilen erhält, kann sich bei sensiblen Tieren eine Reaktion entwickeln. Besonders schwierig wird es, wenn Geflügel nicht klar erkennbar deklariert ist.
Problematisch können zum Beispiel folgende Zutaten sein:
Geflügelprotein
Geflügelmehl
Geflügelfett
hydrolysiertes Geflügelprotein
tierische Nebenerzeugnisse
Hühnerbrühe
Putenprotein
Entenfett
Viele Hundehalter achten nur auf den Begriff „Huhn“. Doch ein Futter ohne Huhn ist nicht automatisch ein Hundefutter ohne Geflügel. Auch Pute, Ente oder gemischte Geflügelbestandteile können enthalten sein. Deshalb ist eine transparente Deklaration besonders wichtig.
Typische Symptome einer Geflügelunverträglichkeit
Eine Unverträglichkeit gegenüber Geflügel kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Manche Hunde reagieren vor allem über die Haut, andere über den Verdauungstrakt. Häufig treten die Beschwerden schleichend auf, sodass der Zusammenhang mit dem Futter erst spät erkannt wird.
Mögliche Anzeichen sind:
chronischer Juckreiz
häufiges Kratzen
Pfotenlecken
gerötete Haut
Hautentzündungen
wiederkehrende Ohrenprobleme
stumpfes Fell
kahle Stellen
Durchfall
Blähungen
weicher Kot
empfindlicher Magen
Erbrechen
Unruhe nach dem Fressen
Besonders sensible Hunde reagieren oft nicht nur auf Geflügel selbst, sondern auch auf minderwertige Proteinquellen, künstliche Zusatzstoffe oder unklare Fleischbestandteile. Deshalb reicht es manchmal nicht aus, einfach ein anderes Futter zu wählen. Entscheidend ist eine saubere, nachvollziehbare Rezeptur.
Warum versteckte Geflügelbestandteile ein Problem sind
Bei empfindlichen Hunden können bereits kleine Mengen problematischer Inhaltsstoffe ausreichen, um Beschwerden auszulösen. Deshalb sollten Hundehalter die Zutatenliste genau prüfen. Begriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ oder „tierische Fette“ sind wenig aussagekräftig, wenn nicht genau angegeben wird, von welchem Tier sie stammen.
Ein hochwertiges Hundefutter ohne Geflügel sollte klar benennen, welche Proteinquelle enthalten ist. Gute Alternativen sind zum Beispiel Lamm, Pferd, Fisch, Wild, Rind oder Insektenprotein. Besonders bei Allergieverdacht kann Monoprotein-Hundefutter sinnvoll sein, da es nur eine tierische Eiweißquelle enthält.
Wann ist Hundefutter ohne Geflügel sinnvoll?
Hundefutter ohne Geflügel eignet sich besonders für Hunde mit empfindlicher Verdauung, Hautproblemen oder Verdacht auf Futtermittelunverträglichkeit. Auch bei einer Ausschlussdiät kann geflügelfreies Futter helfen, mögliche Auslöser besser einzugrenzen.
Wichtig ist dabei eine langsame Futterumstellung. Der Verdauungstrakt des Hundes braucht Zeit, um sich an die neue Rezeptur zu gewöhnen. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte zusätzlich ein Tierarzt einbezogen werden.
Was bedeutet „Hundefutter ohne Geflügel“ wirklich?
Hundefutter ohne Geflügel bedeutet, dass keine Bestandteile von Huhn, Pute, Ente, Gans oder anderem Geflügel enthalten sein sollten. Das betrifft nicht nur sichtbares Muskelfleisch, sondern auch verarbeitete Zutaten wie Geflügelmehl, Geflügelfett, Geflügelprotein oder Geflügelbrühe.
Für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder Verdacht auf Futtermittelunverträglichkeit ist diese Unterscheidung wichtig. Ein Produkt mit der Angabe „ohne Huhn“ ist nicht automatisch komplett geflügelfrei. Es kann trotzdem Pute, Ente oder allgemeine Geflügelbestandteile enthalten.
Ein wirklich geflügelfreies Hundefutter sollte frei sein von:
Hühnerfleisch
Hühnerprotein
Putenfleisch
Entenprotein
Geflügelfett
Geflügelmehl
Geflügelbrühe
hydrolysiertem Geflügelprotein
tierischen Nebenerzeugnissen aus Geflügel
Gerade bei Allergikern oder sensiblen Hunden zählt jedes Detail in der Deklaration. Schon kleine Mengen einer unverträglichen Proteinquelle können Beschwerden wie Juckreiz, Durchfall, Hautreizungen oder Ohrenprobleme begünstigen.
Warum „ohne Huhn“ nicht immer ausreicht
Viele Hersteller nutzen Begriffe wie „Sensitive“, „hypoallergen“ oder „ohne Huhn“. Diese Angaben können hilfreich sein, ersetzen aber nicht den Blick auf die Zutatenliste. Entscheidend ist, welche tierischen Bestandteile tatsächlich verarbeitet wurden.
Ein Futter kann beispielsweise ohne Hühnerfleisch hergestellt sein, aber dennoch Geflügelfett oder Geflügelprotein enthalten. Für Hunde mit einer echten Geflügelunverträglichkeit kann das problematisch sein.
Darum sollten Hundehalter besonders auf unklare Begriffe achten, etwa:
tierische Nebenerzeugnisse
tierische Fette
Fleischmehl
tierisches Eiweiß
hydrolysierte Proteine ohne genaue Tierart
Diese Angaben sind nicht automatisch schlecht. Sie sind aber für Allergiker ungeeignet, wenn nicht klar erkennbar ist, von welchem Tier die Zutat stammt.
Offene Deklaration als Qualitätsmerkmal
Eine offene Deklaration bedeutet, dass der Hersteller die Zutaten genau und nachvollziehbar benennt. Das ist besonders bei Hundefutter ohne Geflügel ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Eine transparente Deklaration kann zum Beispiel so aussehen:
60 % Lammfleisch
Süßkartoffeln
Erbsen
Leinöl
Kräuter
Mineralstoffe
Hier ist klar erkennbar, welche Proteinquelle verwendet wurde. Das erleichtert die Auswahl bei sensiblen Hunden und hilft, unverträgliche Zutaten gezielt zu vermeiden.
Weniger geeignet für Allergiker sind ungenaue Angaben wie:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
tierische Fette
Fleischmehl
tierische Proteine
pflanzliche Nebenerzeugnisse
Solche Sammelbezeichnungen machen es schwer, die genaue Zusammensetzung zu beurteilen. Für gesunde Hunde kann ein solches Futter verträglich sein. Bei Allergieverdacht oder Ausschlussdiät ist es jedoch riskanter.
Welche Proteinquellen sind gute Alternativen?
Wenn Geflügel vermieden werden soll, eignen sich klar definierte Alternativen. Häufig verwendet werden:
Lamm
Pferd
Fisch
Wild
Rind
Kaninchen
Insektenprotein
Besonders bei einer Ausschlussdiät wird oft eine Proteinquelle gewählt, die der Hund bisher selten gefressen hat. Deshalb kommen Pferd, Wild oder Insektenprotein häufig bei sensiblen Hunden zum Einsatz.
Noch besser nachvollziehbar ist Monoprotein-Hundefutter. Es enthält nur eine tierische Eiweißquelle. Dadurch lässt sich leichter erkennen, ob der Hund das Futter verträgt.
Bei länger anhaltendem Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Hautentzündungen oder Ohrenproblemen sollte ein Tierarzt einbezogen werden. Eine Ausschlussdiät sollte möglichst kontrolliert durchgeführt werden, damit die Ergebnisse aussagekräftig bleiben.
Offene Deklaration als Qualitätsmerkmal
Eine offene Deklaration ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale bei gutem Hundefutter. Sie zeigt auf den ersten Blick, welche Zutaten wirklich enthalten sind – und genau das schafft Vertrauen. Besonders bei sensiblen Hunden oder Allergikern ist diese Transparenz entscheidend.
Ein hochwertiges Hundefutter nennt die Proteinquelle klar, zum Beispiel 60 % Lammfleisch, ergänzt durch gut verträgliche Zutaten wie Süßkartoffeln, Erbsen, Leinöl und Kräuter. So wissen Hundehalter genau, was im Napf landet.
Anders sieht es bei unklaren Angaben wie tierische Nebenerzeugnisse, Fleischmehl oder tierische Fette aus. Diese Begriffe verraten oft nicht, von welchem Tier die Bestandteile stammen. Für Hunde mit Unverträglichkeiten kann das problematisch sein.
Wer auf eine klare Deklaration achtet, trifft eine bewusste Entscheidung für Qualität, Verträglichkeit und Sicherheit. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste immer.
Monoprotein-Hundefutter ohne Geflügel
Monoprotein-Hundefutter ohne Geflügel eignet sich besonders für sensible Hunde, die Huhn, Pute oder andere Geflügelbestandteile nicht gut vertragen. Der Vorteil: Das tierische Eiweiß stammt nur aus einer einzigen Proteinquelle, zum Beispiel Lamm, Pferd, Fisch, Wild oder Insektenprotein. Dadurch bleibt die Rezeptur übersichtlich und die Verträglichkeit lässt sich besser beurteilen.
Warum Monoprotein-Futter für sensible Hunde sinnvoll ist
Gerade bei einer Ausschlussdiät kann Monoprotein-Futter hilfreich sein. Wenn nur eine Fleischsorte enthalten ist, fällt es leichter zu erkennen, ob der Hund diese Proteinquelle verträgt. Auch Hunde mit empfindlicher Verdauung profitieren oft von klar aufgebauten Rezepturen ohne unnötige Zusatzstoffe.
Bessere Verträglichkeit durch klare Zutaten
Wichtig ist eine transparente Deklaration. Begriffe wie Geflügelfett, Geflügelmehl oder tierische Nebenerzeugnisse sollten bei Hundefutter ohne Geflügel nicht enthalten sein. Ein hochwertiges Monoprotein-Hundefutter unterstützt eine bewusste Ernährung und kann helfen, den Alltag sensibler Hunde deutlich entspannter zu gestalten.
Die besten Proteinquellen ohne Geflügel
Wer Hundefutter ohne Geflügel sucht, kann heute zwischen vielen hochwertigen Proteinquellen wählen. Besonders bei sensiblen Hunden oder Futtermittelunverträglichkeiten spielt die Auswahl des richtigen Eiweißes eine wichtige Rolle.
Hundefutter mit Lamm ohne Geflügel für sensible Hunde
Lamm gehört zu den beliebtesten Fleischsorten in Sensitiv- und Monoprotein-Hundefutter ohne Geflügel. Die Proteinquelle gilt als gut verträglich und wird häufig für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder Futtermittelunverträglichkeiten verwendet. Hochwertiges Hundefutter mit Lamm liefert wertvolles Eiweiß sowie wichtige Nährstoffe für Muskeln, Haut und Fell.
Viele Hundehalter wählen bewusst Trockenfutter oder Nassfutter mit Lamm, wenn Huhn oder andere Geflügelbestandteile vermieden werden sollen. Wichtig ist vor allem, dass die Rezeptur klar nachvollziehbar bleibt und zur individuellen Verträglichkeit des Hundes passt. Eine kurze, saubere Zutatenliste macht es leichter, Lamm als einzige Proteinquelle gezielt einzusetzen.
Warum wird Hundefutter mit Pferd häufig bei Allergieverdacht empfohlen?
Da viele Hunde zuvor selten Pferd gefressen haben, eignet es sich gut für eine Ausschlussdiät. So lässt sich besser beobachten, ob bestimmte Beschwerden mit der bisherigen Fütterung zusammenhängen.
Hundefutter mit Pferd ohne Geflügel ist besonders interessant bei Verdacht auf Futtermittelunverträglichkeit, Juckreiz, Hautproblemen oder Verdauungsbeschwerden. In Monoprotein-Rezepturen stammt das tierische Eiweiß nur aus Pferd, wodurch die Zusammensetzung klarer und besser kontrollierbar bleibt.
Warum ist Fisch eine gute Alternative zu Geflügel im Hundefutter?
Fisch ist eine wertvolle Proteinquelle und wird häufig in Hundefutter ohne Geflügel verwendet. Er liefert gut verdauliches Eiweiß und enthält Omega-3-Fettsäuren, die Haut, Fell, Gelenke und das Immunsystem unterstützen können. Besonders Sorten wie Lachs, Hering oder Forelle sind in hochwertigen Sensitiv- und Monoprotein-Rezepturen beliebt.
Hundefutter mit Fisch kann eine sinnvolle Wahl sein, wenn Huhn, Pute oder andere Geflügelbestandteile nicht gut vertragen werden. Gerade bei Hunden mit empfindlicher Verdauung, Juckreiz oder stumpfem Fell achten viele Halter auf eine klare und übersichtliche Zusammensetzung.
Wichtig ist eine transparente Deklaration: Ein gutes Fisch-Hundefutter ohne Geflügel sollte keine versteckten Bestandteile wie Geflügelfett, Geflügelprotein oder tierische Nebenerzeugnisse enthalten. So bleibt nachvollziehbar, welche Proteinquelle tatsächlich im Napf landet.
Warum ist Wildfleisch eine hochwertige Proteinquelle im Hundefutter?
Wildfleisch wird häufig in Premium-Hundefutter ohne Geflügel eingesetzt, weil es eine nährstoffreiche und proteinreiche Alternative zu Huhn oder Pute bietet. Sorten wie Hirsch, Reh oder Wildschwein liefern hochwertiges tierisches Eiweiß und werden oft in Monoprotein- oder Sensitiv-Rezepturen verwendet.
Hundefutter mit Wild eignet sich besonders, wenn eine abwechslungsreiche Proteinquelle gesucht wird oder Geflügelbestandteile bewusst vermieden werden sollen. Da Wild nicht in jedem Standardfutter enthalten ist, kann es auch bei einer Ausschlussdiät interessant sein.
Wichtig bleibt eine klare Zutatenliste: Hochwertiges Hundefutter mit Wild sollte transparent deklarieren, welche Fleischsorte enthalten ist, und auf unklare Begriffe wie tierische Nebenerzeugnisse, Geflügelfett oder Geflügelprotein verzichten.
Hypoallergenes Hundefutter ohne Geflügel
Hypoallergenes Hundefutter ohne Geflügel wurde speziell für Hunde entwickelt, die empfindlich auf bestimmte Zutaten reagieren. Ziel solcher Rezepturen ist es, potenzielle Auslöser möglichst zu vermeiden und die Verträglichkeit zu verbessern. Besonders Hunde mit Juckreiz, Hautproblemen, empfindlicher Verdauung oder wiederkehrenden Ohrenentzündungen profitieren häufig von klar aufgebauten Futtersorten.
Weniger belastende Zutaten für sensible Hunde
Viele hochwertige Rezepturen verzichten bewusst auf häufige Allergene und unnötige Zusätze wie:
künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
Weizen
Soja
Zucker
Geschmacksverstärker
Dadurch bleibt die Zusammensetzung übersichtlicher und besser nachvollziehbar.
Wertvolle Inhaltsstoffe für Haut und Verdauung
Zusätzlich enthalten viele hypoallergene Futtersorten funktionale Inhaltsstoffe, die sensible Hunde unterstützen können. Dazu gehören Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl oder Leinöl, die Haut und Fell unterstützen. Präbiotika fördern eine stabile Darmflora und können die Verdauung positiv beeinflussen. Natürliche Kräuter und hochwertige Öle ergänzen viele Premium-Rezepturen sinnvoll. Entscheidend bleibt jedoch immer die individuelle Verträglichkeit des Hundes.
Getreidefreies Hundefutter ohne Geflügel
Viele Hundehalter entscheiden sich bewusst für getreidefreies Hundefutter ohne Geflügel, wenn ihr Hund empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe reagiert. Besonders bei sensibler Verdauung, Hautproblemen oder Futtermittelunverträglichkeiten wird häufig nach möglichst gut verträglichen Rezepturen gesucht.
Alternative Kohlenhydratquellen statt klassischem Getreide
Getreidefreie Rezepturen ersetzen Weizen oder Mais oft durch besser verträgliche Zutaten wie:
Süßkartoffeln
Kartoffeln
Erbsen
Kürbis
Tapioka
Reisalternativen
Diese Zutaten liefern Energie und sorgen gleichzeitig für eine stabile Konsistenz des Futters. Süßkartoffeln enthalten zusätzlich Ballaststoffe und werden in vielen Sensitiv-Rezepturen eingesetzt.
Nicht jeder Hund braucht getreidefreies Futter
Getreide ist nicht grundsätzlich schlecht für Hunde. Viele Tiere vertragen Reis oder Hafer problemlos. Entscheidend ist vielmehr die Qualität der Zutaten und die individuelle Verträglichkeit. Hochwertiges getreidefreies Hundefutter ohne Geflügel setzt deshalb auf klar deklarierte Proteinquellen, gut verdauliche Kohlenhydrate und eine ausgewogene Zusammensetzung ohne unnötige Zusatzstoffe.
Für welche Hunde getreidefreies Futter sinnvoll sein kann
Besonders geeignet ist getreidefreies Hundefutter häufig für:
sensible Hunde
Allergiker
Hunde mit empfindlichem Magen
Hunde mit Hautproblemen
Hunde in Ausschlussdiäten
Eine pauschale Empfehlung gibt es jedoch nicht. Entscheidend bleibt immer, wie gut der einzelne Hund die jeweilige Rezeptur verträgt.
Nassfutter ohne Geflügel
Nassfutter ohne Geflügel eignet sich besonders für sensible Hunde, die Huhn oder andere Geflügelbestandteile nicht gut vertragen. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt wird häufig auch die Flüssigkeitsaufnahme unterstützt, was vor allem bei Hunden mit geringem Trinkverhalten hilfreich sein kann.
Warum viele sensible Hunde Nassfutter besser vertragen
Viele Hundehalter berichten, dass Nassfutter bei empfindlichem Magen oder Verdauungsproblemen oft besser akzeptiert wird als Trockenfutter. Die weiche Konsistenz und der intensive Geruch können zudem die Futteraufnahme erleichtern, besonders bei wählerischen oder älteren Hunden.
Typische Vorteile von hochwertigem Nassfutter ohne Geflügel:
hoher Feuchtigkeitsgehalt
gute Akzeptanz
intensiver Geschmack
oft leichter verdaulich
schonendere Rezepturen
Hochwertige Zutaten spielen eine wichtige Rolle
Ein gutes Nassfutter ohne Huhn oder Geflügel zeichnet sich durch transparente Zutaten und hochwertige Proteinquellen aus. Häufig enthalten Premium-Rezepturen:
hohen Fleischanteil
natürliche Brühe
hochwertige Innereien
Gemüse
Kräuter
hochwertige Öle
Besonders beliebt sind Sorten mit Lamm, Pferd, Fisch oder Wild. Für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeit kann Monoprotein-Nassfutter ohne Geflügel zusätzlich sinnvoll sein, da nur eine tierische Eiweißquelle verwendet wird.
Trockenfutter ohne Geflügel
Trockenfutter ohne Geflügel wird besonders von Hundehaltern gesucht, deren Hunde empfindlich auf Huhn oder andere Geflügelbestandteile reagieren. Moderne Rezepturen setzen zunehmend auf hochwertige Proteinquellen wie Lamm, Fisch, Pferd oder Wild und verzichten bewusst auf unnötige Zusatzstoffe.
Worauf man beim Kauf achten sollte
Ein hochwertiges Trockenfutter ohne Huhn erkennt man vor allem an einer klaren Zusammensetzung. Transparente Hersteller deklarieren die enthaltenen Fleischquellen exakt und verzichten auf unklare Begriffe wie tierische Nebenerzeugnisse oder billige Füllstoffe.
Wichtige Qualitätsmerkmale sind:
hoher Fleischanteil
schonende Verarbeitung
transparente Zutatenliste
gut verträgliche Proteinquellen
keine künstlichen Zusatzstoffe
Welche Varianten besonders gefragt sind
Viele Hundehalter kaufen heute gezielt spezielle Sensitiv-Rezepturen. Besonders beliebt sind:
kaltgepresstes Hundefutter
getreidefreies Trockenfutter ohne Geflügel
Monoprotein-Trockenfutter
hypoallergenes Sensitivfutter
Kaltgepresste Rezepturen gelten oft als leichter verdaulich, da die Zutaten schonender verarbeitet werden. Für sensible Hunde kann hochwertiges Trockenfutter ohne Geflügel eine praktische und langfristig gut verträgliche Ernährungslösung sein.
Fazit: Hochwertiges Hundefutter ohne Geflügel gezielt auswählen
Hundefutter ohne Geflügel kann die Lebensqualität vieler Hunde deutlich verbessern. Besonders sensible Hunde profitieren von klar definierten Zutaten und hochwertigen Proteinquellen.
Ob Monoprotein, hypoallergenes Nassfutter oder getreidefreies Trockenfutter – wichtig ist eine gute Verträglichkeit und eine transparente Deklaration.
Wer auf hochwertige Inhaltsstoffe achtet und problematische Zusätze vermeidet, schafft oft die Grundlage für eine gesunde und ausgewogene Hundeernährung.
Wer tiefer in die Ernährung des Labradors einsteigen möchte, findet hier passende Ratgeber zu empfindlichem Magen, Futterumstellung, Monoprotein, Welpenfutter, Seniorfutter und Gewichtskontrolle. Diese Themen helfen dabei, getreidefreies Hundefutter nicht isoliert zu betrachten, sondern passend zu Alter, Aktivität, Verträglichkeit und Gesundheitszustand des Hundes auszuwählen. Hundefutter für Labrador mit empfindlichem Magen
Hunde Nassfutter mit hohem Fleischanteil
Ein hoher Fleischanteil ist für viele Hundehalter ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Trotzdem sagt die Prozentzahl allein noch nicht aus, ob ein Futter wirklich hochwertig ist. Entscheidend ist, welche tierischen Bestandteile verarbeitet wurden und ob diese offen deklariert sind. Muskelfleisch, Herz, Leber oder Lunge sind deutlich nachvollziehbarer als ungenaue Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Ein gutes Hundefutter mit hohem Fleischanteil sollte außerdem als Alleinfuttermittel geeignet sein und wichtige Nährstoffe, Mineralstoffe und hochwertige Fette enthalten.